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Štúdium

Literaturwettbewerb „Lesefuchs“
Aktuelle Jugendliteratur – das war das Thema für einige Wochen in der dritten Klasse . Die Schüler haben Bücher, die in den letzten beiden Jahren in Deutschland erschienen sind, gelesen. So z.B. Blitzlichgewitter – eine Geschichte aus dem deutschen Schülerleben um Freundschaft und unglückliche Liebe im Zeitalter des Handys oder Zebraland – ein Krimi um Fahrerflucht.
Die Schüler haben diese Bücher zu Hause gelesen und mit unserer Stipendiatin Frau Pessel besprochen, dann haben sie ihren Klassenkameraden ihr Lieblingsbuch vorgestellt. Wer es am besten gemacht hat, wurde zum „Lesefuchs“ der Schule gewählt und durfte das Gymnasium Šrobarová in der nationalen Runde in Bratislava vertreten. Das war für unsere Schule Kristina Kokošková . In der Endrunde war zwar ein anderer Schúler erfolgreichen, aber Kristina hat für ihre Leistung ein mehrwöchigen Sprachaufenthalt in Deutschland gewonnen.

Bericht vom Deutschlandaufenthalt (Gruppe 31)

Als ich erstmals erfahren habe, dass ich ein Preisträgerstipendium gewonnen habe und einen Monat in Deutschland verbringen werde, hatte ich gemischte Gefühle. Auch am meinem ersten Tag in Deutschland wurde es nicht besser, denn ich fühlte mich mit der ganzen Situation überfordert und ich wollte einfach nur nach Hause. Doch jeden Tag wurde es besser, ich hatte keine Zeit über mein Zuhause nachzudenken.

Als ich mein Heimweh überwunden habe, konnte ich die Tage endlich genießen und alle unbekannte Leute, die dort mit mir waren, kennen lernen. Jetzt kann ich sagen, dass es der beste Sommer meines Lebens war. In diesem einem Monat habe ich viel über die deutsche Kultur, Geschichte und den Alltag in Deutschland gelernt.

Die ersten 5 Tage haben wir in Bonn verbracht, wo das Programm nicht sehr anstrengend war und wir konnten die Zeit zum kennenlernen nutzen. Aber trotzdem haben wir nicht gefaulenzt. Wir haben viele Museen besucht, Stadtführungen gemacht, sind wandern gegangen, sind 533 Stufen auf den Kölner Dom hinaufgelaufen. Die Abende haben wir in kleineren Gruppen mit den anderen aus den jeweiligen Nationalitäten verbracht und unsere Präsentation für den Internationalen Abend vorbereitet. Das war der beste Abend in Bonn, alle Jugendlichen haben ihre Länder vorgestellt und die Reiseleiter der Gruppen 31, 32, 33 hatten für uns eine Überraschung – ein lustiges Bühnenspiel.
Am nächsten morgen hatten wir eine anstrengende Reise vor uns – wir fuhren nach Berlin. Dort verbrachten wir wieder 5 unvergessliche Tage. Neben mehreren Museenbesuchen konnten wir auch unsere selbstgekochten Nationalgerichte vorstellen, waren Bowlen, aßen in einem Dunkelrestaurant, besuchten ein ‚Cabaret’, genossen den Ausblick aus dem Fernsehturm auf das nächtliche Berlin und unternahmen viel mehr Interessantes. Was für alle von uns eine einmalige Gelegenheit war, war der besuch der Technischen Universität in Berlin. Dort haben wir alle wichtigen Informationen bekommen, die man wissen muss wenn man in Deutschland als Ausländer Studieren will.

Doch auch diese zeit war früher als gedacht vorbei und uns erwartete wieder ein neues Abenteuer.

Nach einer langen Zugfahrt erreichten wir unser nächstes Ziel – Neustadt am Rügenberge, wo uns schon am Bahnhof unsere Gastschwestern ungeduldig erwartet haben. Zu erst war es komisch, denn wir konnten uns nur auf sich selbst und unsere Deutschkenntnisse verlassen. Für mich war meine Gastschwester die beste die ich kriegen konnte. Wir hatten gemeinsam viel Spaß. Auch mit der ganzen Familie habe ich mich gut verstanden. Die Familie gab mir das Gefühl, als ob ich ein Mitglied der Familie sei.

Über die Woche hat für uns das Gymnasium Neustadt am Rügenberge einen speziellen Stundenplan erstellt, 3 bis 4 Stunden hatten wir Unterricht als Gruppe und nachher haben wir am Unterricht unserer Gastschwestern teilgenommen. In diesen zwei Wochen besuchten wir auch die Städte Hamburg und Bremerhaven. Mit unseren Gastfamilien war es auch nicht langweilig. Einige von uns besuchten den Heide Park und erlebten einen tag voll mit Adrenalin. Unsere Begegnungsschülerin Nikola veranstaltete für uns eine Party wo wir, alle PAD-Schüler und Gastgeschwister, noch einen Abend gemeinsam verbringen konnten. Am Montag wurde es traurig, wir mussten uns von den Gastfamilien verabschieden, die wir ins Hertz geschlossen haben. Da haben wir zum ersten Mal begriffen, dass es alles schnellen als gedacht vorbei sein wird.

Im Zug nach München waren mit uns auch die anderen PAD-Guppen (32, 33) die wir zwei Wochen nicht gesehen haben. Die lange Zugfahrt war schnell vorbei, denn es wurde viel über die Erlebnisse aus den zwei Wochen Geredet und Gelacht.
Schon der erste Abend in München war interessant, wir besuchten ein Improvisationstheater. Auch die nächsten Tage gab es viele schöne Überraschungen von unseren Reiseleitern, es hat mit dem Besuch der BMW Welt angefangen, was nicht nur die Jungs interessant fanden. Was ich auch erwähnen muss ist eine Besichtigung der Allianz Arena, das Essen im Hard Rock Cafe und natürlich auch einige Museumsbesuche und Stadtführungen. Was aber für die meisten der Höhepunkt war, war das erleben des Winters im Hochsommer auf der Zugspitze.

Nach diesem einem Monat kam der gefürchtete Tag. Der Tag des Abschieds. Es flossen Tränen, denn es war ein schwerer Abschied. Wir haben uns versprochen, dass wir uns alle wiedersehen werden, und ich hoffe es wird bald sein.

Letztlich kann ich mich nur bedanken, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe, denn wer kann schon behaupten, dass er Freunde, und zwar wunderbare Freunde, aus der ganzen Welt hat. Ich habe sehr viel neues gesehen und erlebt, dass wäre ohne diese Reise nicht möglich. Diesen Monat werde ich nie vergessen und immer wieder mich gerne daran erinnern.
Und schließlich sind da noch unsere Reiseleiter, Manuel und Wiebke, die sich sehr viel Mühe gegeben haben, damit wir zufrieden waren. Sie waren einfach TOLL!
Jana Kutlíková PAD Gruppe 31 August – Septembet 2011

Velvyslane SRN na Šrobárke
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